Ich finde es immer unheimlich spannend, Geburtsberichte zu lesen. Wenn ich heute an die Momente der Geburt meines Sohnes und an den Vortag denke, überkommt mich immer noch jedes Mal ein warmes, zufriedenes Gefühl. Ich bin so glücklich darüber, wie alles verlaufen ist! Denn besonders nach meiner ersten Geburt hätte ich dieses Erlebnis erst einmal nicht für möglich gehalten.

Doch meine zweite Geburt so sehr zu genießen war ein Prozess. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich diesen Weg gegangen bin und Methoden gefunden habe, die wirklich einen Unterschied machen! Ohne die Erfahrung der traumatischen ersten Geburt, wäre ich heute nicht an diesem Punkt. Jetzt kann ich anderen Frauen helfen, ihre eigene Traumgeburt zu erleben. Dafür bin ich unglaublich dankbar.

Damit Du weißt, wovon ich spreche, möchte ich dir heute in Form eines Geburtsberichts von meiner ganz persönlichen Traumgeburt meines zweiten Kindes erzählen. Und sei dir sicher, auch Du kannst es auch erleben!

Der Tag vor der Geburt

Sonntag. Mein Mann und ich konnten einen gemeinsamen Wellnesstag verbringen. Um unseren Sohn kümmerten sich die Großeltern, was ich noch immer sehr wertschätze.

Somit startete unser Morgen ganz entspannt bei einem gemeinsamen Frühstück mit der Familie. Im Anschluss fuhren mein Mann und ich in eine Wellness-Therme in der Nähe. Hier konnten wir so richtig entspannen. Das warme Wasser, die Saunagänge (natürlich nicht zu heiß, max. um die 50-60°) und die Ruhe taten so richtig gut. Wir haben noch gewitzelt, dass die Wärme sicher auch die bevorstehende Geburt anregen könnte. 

Nach der Therme gingen wir im Restaurant zum Abendessen und fuhren dann nach Hause. Dort haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Ich war tiefenentspannt und hatte das Gefühl, dass mir der Tag so richtig gut getan hat. Wir hatten den perfekten Zeitpunkt erwischt, denn es konnte jeden Tag losgehen mit der Geburt! Zufrieden gingen wir schlafen.

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Die Geburt kündigt sich an

Nachts wurde ich wach durch ein leichtes Ziehen im Unterleib. Es war Montagmorgen, 2:20 Uhr. Ich hatte seit etwa einer Woche keine Übungswehe mehr gehabt. War es nun soweit?!

Ich war mir noch nicht sicher, also habe ich mir ein Frühstück geschnappt und mich erstmal auf die Couch gesetzt.

Die nächste Wehe kam etwa 20 Minuten später. Nach der Intensität der Wehen sagte mir mein Gefühl, dass ich noch etwas Zeit habe. Also hörte ich zur Vorbereitung in meine Klangmeditationen hinein und ging anschließend ins Badezimmer um mich frisch zu machen.

Inzwischen war es etwas 3:30 Uhr und noch immer lag die Wehentätigkeit bei einem 20-minütigen Abstand. Von der letzten Untersuchung wusste ich, dass der Muttermund bereits 2 cm geöffnet war. Wenn der kleine Mann also kommen wollte – er lag bereits richtig!

Lustigerweise sollte an diesem Tag der letzte geburtsvorbereitende Akupunkturtermin stattfinden. Ich warnte daher meine Hebamme per Kurznachricht vor, dass sie heute wahrscheinlich nicht zu kommen brauchte.
Danach setzte ich mich ins Büro und begann letzte Formalitäten abzuarbeiten, wichtige Nachrichten zu beantworten und einiges am PC für die nächsten Tage abzuschließen. Dabei fühlte ich mich so gut! Denn ich wusste, ich bringe jetzt einige Dinge noch zum Abschluss bevor mich ein großes neues Abenteuer erwartet….

Wie es weitergeht erzähle ich dir im nächsten Blogpost. Falls Du schon Mama bist, wie hat sich bei dir die Geburt angekündigt? Schreib es gerne in die Kommentare.

Wenn Du gerade schwanger bist, komm gerne in meine Facebookgruppe. Dort tauschen wir uns in einem geschützten Rahmen aus. Hole Dir außerdem hier mein eBook und lerne 5 Methoden kennen, die Dich auf eine entspannte und angstfreie Geburt vorbereiten können.

Deine Jackie ♡